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Heizungsteuerung – die Möglichkeiten zur Steuerung ihrer Fußbodenheizung

In Zeiten von Smart Home, hat man alle Möglichkeiten, die Fußbodenheizung ist ein wesentlicher Faktor der in keinem Smart Home fehlen sollte! Es gibt eine viel Zahl von Steuerungsmöglichkeiten für die Heizungsteuerung der Fußbodenheizung, die wir ihnen in diesem Artikel darstellen möchten.

Heizungsteuerung per Funk

Die Heizungsteuerung mit einer Funklösung, ist gerade beim Nachrüsten einer Fußbodenheizung eine gute Lösung, der Grund ist, das man keine zusätzlichen Kabel in der Wand verlegen muss, und somit die Elektroinstallation in ihrem Zustand lassen kann, in dem Sie ist. Die einzige Aufgabe liegt darin, die Stellmotoren mit Strom zu versorgen, und die Batterien in die Steuerungskomponenten zu legen. Fertig ist die Steuerung per Funk.

Heizungsteuerung per Smart Home

Die meisten Smart Home Steuerungen die man nachrüsten kann, arbeiten oftmals auch mit einem Funkprotokoll, hierzu müssen Sie einfach am Heizkreisverteiler die Stellmotoren tauschen und gegen die mitgelieferten Stellmotoren der jeweiligen Smart Home Hersteller auswechseln.  Die Komponenten der Steuerung können dann in der Regel einfach an der geeigneten Stelle montiert werden, da diese über eine Batterie verfügen, und somit keinen Stromanschluss benötigen. Bei einem verkabelten Smart Home, müssen die Leitungen zum Schaltschrank durchverdrahtet werden, dies geschieht oftmals auf der Basis eines Bus Systems. Bei manchen Steuerungen jedoch, werden die Stellmotoren der Heizungsteuerung jedoch bis zum Heizungsaktor in der Unterverteilung durchverdrahtet und weiterhin mit 230V betrieben.  Dies ist in der Regel vom jeweiligen Smart Home System abhängig, ihr Elektroinstallateur weiß sich bei der Planung zu helfen. Wichtig ist zu Wissen, dass Sie ihren Elektroinstallateur informieren, wenn Sie eine solche Lösung anstreben. Praktisch ist es auf jeden Fall, zu Wissen welche Temperatur in welchem Raum besteht, und natürlich bietet auch die Steuerung von Unterwegs enorme Vorteile. Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist die Energieeffizienz, denn mittels Smart Home, lassen sich alle Szenarien konfigurieren. Das bedeutet auch die Uhrzeiten regeln, und natürlich auch manuell sowie bequem vom Smartphone aus.

Heizungssteuerung auf Konventionelle Art

Auch die Heizungssteuerung auf Konventionelle Art, hat seine Vorteile, so ist man nicht von Komponenten Abhängig, die man von einem bestimmten Hersteller kaufen muss, sondern kann frei entscheiden welchen Thermostat man sich einbauen möchte. Gerade vom Fabrikat Jung, gibt es ebenfalls gute Thermostate, bei denen man die Zeiten fürs Heizen einstellen kann, um somit doch etwas Komfort, wie beim Smart Home zu genießen. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass man kein Smart Home installieren sollte, aber in manchen Fällen kann dies durchaus plausibel sein, sich auch noch Konventionelle Komponenten ins Haus zu holen. Gerade in Kellerräumen oder im Gästezimmer, kommt man nur selten in die Räumlichkeiten, warum also dort Geld für Smart Home Komponenten lassen, wenn es doch die Konventionelle tut. Man kann das Thema auch übersteigern, und sich zu sehr in Details flüchten, das kann einen später teuer zu stehen kommen.

Was Sie auf der Sanitärseite unbedingt bedenken sollten!

Sie müssen unbedingt mit ihrem Installateur besprechen, wie viele Heizkreise in ihrem Gebäude verlegt werden, wenn Sie später doppelt so viele Stellmotoren benötigen, weil der Installateur aus Bequemlichkeit zu viele Kreise gelegt hat, kann das gerade im Smart Home schnell zum Anstieg der Kosten führen, da jeder Heizkreis auch über einen entsprechenden Stellmotor verfügen muss.

Wo man keinen Thermostat benötigt

Im Flur des Hauses, wird in der Regel kein Thermostat benötigt, hier laufen alle Heizungsleitungen zusammen, so das eine Messung und Steuerung in der Regel nicht notwendig ist, hier kann man also auf die Leitung bzw. Steuerung bei einer Fußbodenheizung verzichten. Natürlich gibt es Sonderfälle, die Sie mit ihrem Installateur besprechen sollten, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Es empfiehlt sich generell beim Baubeginn, ein Gespräch mit den einzelnen Gewerken gemeinschaftlich zu führen.

Über Matthias Schwab

Matthias Schwab ist selbst Geschäftsführer einer Elektrofirma in Karlsruhe, er betriebt diese Seite neben seiner Hauptätigkeit als Elektromeister.

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